Pflegenotstand im Altenheim

In der Altenpflege ist der Pflegenotstand besonders spürbar. Infolge des demographischen Wandels steigt die Anzahl von Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf. Die Pflegeheime können mit ihren dünnen Personaldecken dem Pflege- und Betreuungsbedarf der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner nicht mehr gerecht werden.

Die Bezahlung in der Altenpflege ist unangemessen niedrig, weshalb junge Menschen wenig gewillt sind, diesen Beruf zu ergreifen! Selten vorkommende Gehaltserhöhungen bedeuten höhere Personalkosten für die Einrichtungsträger, welche wiederum durch die Pflegebedürftigen getragen werden.

Alte Menschen müssen häufig Sozialhilfe beantragen, wenn sie sich die Kosten eines Pflegeheims nicht leisten können.

Wie reagiert die Politik?

Das Gesundheitministerium um Jens Spahn stellt die Finanzierung von 13.000 Stellen in der Altenpflege in Aussicht. Wenn man bedenkt, dass es über 14.000 Pflegeheime in Deutschland gibt, ist leicht zu errechnen, wie viele Vollzeitstellen tatsächlich in den Pflegeheimen besetzt werden könnten.

Wie es tatsächlich um die Umsetzung des 13.000 Stellen Programms steht, hat der MDR herausgefunden. Noch genauere Zahlen sind einer schriftlichen Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP zu entnehmen.

Ebenso erklärt Jens Spahn einen Mindestlohn für Fachkräfte von 14 € für angemessen.

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